Wolfram Sander

Wolfram Sander ist gelernter Tischler und Absolvent des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Im Anschluss an das Studium in Gießen und Montréal übt er vielfältige freischaffende Tätigkeiten aus als Licht- und Sounddesigner, Performer, Regisseur, Musiker, Bühnenbildner und technischer Leiter.

Neben künstlerisch-technischen Kooperationen mit Rimini Protokoll, Kötter/Seidl, Luise Voigt, BigNotwendigkeit, Andreas Liebmann, Fleischlin/Meser setzt er regelmäßig eigene Kreationen um, die sich zwischen Konzert, Musiktheater und Installation bewegen, wie zuletzt das lebendige Wiegenliedarchiv „Bercer le temps“ (Montreal) in Zusammenarbeit mit Ilya Krouglikov und Sarah Dell’Ava.

Die Musiktheaterarbeit „Anfahrt und Abkunft“ mit Stefan Weihrauch und Katja Reetz erhielt 2010 den Realisierungspreis des Wettbewerbs operare der Zeitgenössischen Oper Berlin.

Nach der One-Man-Band-Performance „SirenSongs“ und der autobiographischen Erzählung mit Tonband „Wenn ich einmal groß bin... oder wie wir wurden was wir sind“ ist das Musiktheaterstück „LIEBE. Ökonomien des Handelns 3“ von Kötter/Seidl Wolfram Sanders drittes Bühnensolo.

Künstlerische Arbeiten von ihm sind aufgeführt in Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweden und Kanada. Seit Anfang des Jahres 2017 ist er Mitbegründer des Gemeinschaftsateliers Atoll in Hannover.

2013 übernimmt Wolfram Sander die künstlerische Produktionsleitung für das internationale Festival Theaterformen in Hannover und Braunschweig und übt diese Tätigkeit bis in die Gegenwart aus.